„Zähe“ SVS-Nulldiät im Test gegen Offenbacher Kickers

Oberthausen (sim). Es war nichts berauschendes, was Zweitligist SV Sandhausen beim zweiten Test gegen die Offenbacher Kickers, die in die Regionalliga Südwest

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„zwangsversetzt“ wurden, beim FC Kickers Oberthausen bot: Beim Schlusspfiff stand ein zähes 0:0 vor 1.000 Zuschauern zu Buche und dies nur deshalb, weil Marco Knaller vor dem Wechsel und Michael Hiegl im zweiten Durchgang mehrmals hervorragend reagierten und einen möglichen Rückstand der Gäste verhinderten. „Nach einer strapaziösen Trainingswoche hat natürlich die körperliche Frische gefehlt“, möchte Trainer Alois Schwartz die Vorstellung nicht als künftigen Maßstab sehen, „zumal in dieser Phase der Vorbereitung natürlich der Aufwand sehr hoch ist“. Unabhängig davon hätte er natürlich gut und gerne die eine oder andere zwingende Torchance ebenso erleben wollen, wie ein kompakteres Verhalten im Defensivbereich oder genauere Pässe beim Spielaufbau im Mittelfeld. Schwartz: „Wir sind im Anfangsstadium, noch ist der Kader nicht komplett und wir haben jetzt noch Zeit, an den Mängel intensiv zu arbeiten“.

Ehe in den letzten zehn Minuten die SV-Aktionen zwingender wurden und dabei auch Einschussmöglichkeiten für Kwame Nsor und Frank Löning entstanden, musste Marco Knaller schon zwei Freiläufe der komplett neu zusammen gewürfelten Kickers entschärfen. Obwohl der Weg der Offenbacher zurück in die vierte Klasse, anstatt der angepeilten zweiten Bundesliga geht, halten die treuen Fans den Mannen im Trainer Rico Schmitt anscheinend die Stange. Etwa 1.000 haben den Weg zum ersten Kickers-Auftritt ins benachbarte Oberthausen gefunden.

Nach dem Wechsel, mit einer bis auf Achenbach komplett neuen Mannschaft des SV Sandhausen, wurde es keinen Deut besser. Vielmehr erspielten sich die Offenbacher einige Gelegenheiten, während erwähnenswerte Torraumszenen des Zweitligisten eher Seltenheitswert besaßen.

SV Sandhausen erste Halbzeit: Knaller; Kübler, Kister, Hübner, Achenbach; Schauerte, Linsmayer; Klotz, Löning, Nsor, Blum.

SV Sandhausen zweite Halbzeit: Hiegl; Müller, Olajengbesi, Schulz, Achenbach; Pischorn, Tüting; Stiefler, Lais, Borzicue (Probespieler), Adler.

 

 

Im aktuellen Kader 24 Akteure / 17 sind ausgeschieden

 

Sandhausen (sim). Zwar sind die Kaderplanungen des wieder in die zweite Bundesliga zurückgekehrten SV Sandhausen noch nicht abgeschlossen, allerdings sind gewisse Konturen erkennbar. Momentan stehen 24 Akteure im aktuellen Aufgebot, wobei sich der Verein von dem einen oder anderen Spieler mit laufendem Vertrag noch trennen möchte. Es handelt sich um 13 etablierte Fußballer und elf Neunzugänge. Bei der nachfolgenden Auflistung befinden sich die Rücknummern jeweils vor dem entsprechenden Namen:

32 Timo Achenbach, 8 Nicky Adler, 22 Michael Hiegl, 16 Nico Klotz, 19 Michael Langer, 9 Frank Löning, 20 Fabio Morena, 27 Seyi Olajengbesi, 15 Marco Pischorn, 11 Julian Schauerte, 5 Daniel Schulz, 24 Simon Tüting, 10 David Ulm und die Neuzugänge 25 Danny Blum (zurück vom Karlsruher SC, war ausgeliehen), 17 Florian Hübner (Borussia Dortmund II), 14 Tim Kister (VfR Aalen), 1 Marco Knaller (Wolfsberger AC/Österreich), 30 Lukas Kübler (1.FC Köln), 23 Marc Lais (SC Freiburg, ausgeliehen), 6 Denis Linsmayer (1.FC Kaiserslautern), 4 Max Müller (eigene A-Junioren), 29 Kwame Nsor (1.FC Kaiserslautern, ausgeliehen), 21 Manuel Stiefler (1.FC Saarbrücken), 7 Marco Thiede (FC Augsburg II).

Demgegenüber stehen derzeit zehn Abgänge zu anderen Vereinen, ein Quartett muss nach der Ausleihe zu seinen Stammvereinen zurück und ein Trio beendet de Laufbahn, um innerhalb des SV Sandhausen andere Aufgaben zu übernehmen. Nachfolgend die aktuelle Auflistung:

Abgänge: Ole Kittner, Sören Halfar, Tim Danneberg, Juho Mäkelä (alle Ziel unbekannt), Jan Fießer (Arminia Bielefeld), Kim Falkenberg (eventuell 1.FC Saarbrücken), David Blacha (FC Hansa Rostock), Marcel Kandziora (FSV Frankfurt), Marcel Busch (SpVgg Neckarelz), Philipp Kühn (voraussichtlich Ausleihe an Rot-Weiß Oberhausen). Ausgeliehen waren und kehren zurück zu Stammvereinen: Andrew Wooten (1.FC Kaiserslautern), Alexander Riemann (VfB Stuttgart), Ju-Tae Yun (FSV Frankfurt), Daniel Beichler (Hertha BSC, zwischenzeitlich weiter zu Grazer AK). Laufbahn haben beendet mit neuen Tätigkeiten: Regis Dorn (Teammanager), Daniel Ischdonat (Torwarttrainer), Kristjan Glibo (Trainer U23, Schulkooperationen, Feriencamp, Juniorenbereich).

 

Quelle: SV Sandhausen