Eisbären zu Gast beim Meister

Am Freitag steht das erste Duell der Neuauflage des letztjährigen Finales an, wenn der Vizemeister Eppelheim beim Meister Bietigheim zu Gast ist.

Der SC Bietigheim hat im Sommer einen ähnlichen Umbruch erlebt wie die Eisbären. Angefangen auf der Trainerposition, die nun vom ehemaligen Jugend-Coach Vostarek bekleidet wird, sind einige Leistungsträger aus dem Ellental abgewandert. Darunter ebenfalls die bisherige Nummer 1 auf der Torhüterposition, für die der Ex-Eisbär aus Heilbronn, Tobias Amon verpflichtet wurde. Dies hat im bisherigen Saisonverlauf Wirkung gezeigt, mit einem Gegentorschnitt von knapp 6 liegt man im ligenweiten Vergleich auf dem letzten Platz. Dass der Meister trotzdem auf Rang 2 zu finden ist, liegt an der starken Offensive, die mit über 7 Toren pro Spiel Best-Wert der Liga ist. Dabei mussten allerdings schon einige grandiose Aufholjagden gestartet werden, um am Ende als Sieger das Eis zu verlassen. So drehte man zuletzt dank eines 7:3-Torverhältnisses im Schlussabschnitt gegen Zweibrücken die Partie, zuvor musste Mannheim gar ein 0:8 allein in den letzten 20 Minuten einstecken.

Die Eisbären ihrerseits haben sich von der Auftaktniederlage zu Saisonbeginn erholt und zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren. Bei im Schnitt 3 Toren pro Partie muss man Freitag jedoch sowohl defensiv besser als die bisherigen Gegner der Steelers agieren und sich offensiv noch steigern, um sich für das verlorene Finale revanchieren zu können. Dass der ECE im Ellental nicht chancenlos ist, zeigt jedoch ebenfalls ein Blick auf die Vorsaison, in der man das Hauptrunden-Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Trotz des Freitagstermins stehen ECE-Coach Patschull wohl bis auf einige Ausnahmen alle Feldspieler zu Verfügung. Es dürfte als spannend werden, wenn der Meister den Vizemeister empfängt.

 

Quelle: Eisbären Eppelheim