IN KIRCHHEIM IN DER FAVORITENROLLE

VfR tritt beim Tabellenschlusslicht an

(mk) Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) ist der VfR Mannheim beim Tabellenletzten aus Kirchheim zu Gast. Die Heidelberger haben bisher eine absolute Katastrophensaison hingelegt und aus den ersten 9 Spielen keinen einzigen Punkt geholt. Mit 40 Gegentoren stellt das Team von Trainer Matthias Kröninger die mit Abstand schlechteste Defensive der gesamten Verbandsliga Nordbaden. Im Schnitt kassierte die SGK mehr als 4 Gegentore pro Partie.

Besonders deutlich gingen die vergangenen drei Spiele verloren. 1:7 in Heddesheim, 0:9 gegen Walldorf und 0:5 in Eppingen lauteten hierbei die Resultate. Auch in der Offensive zählen die Heidelberger mit einem Schnitt von exakt einem Tor pro Spiel zu den schwächsten Mannschaften der Liga. Hierbei muss der VfR jedoch vor allem Hasan Tiryaki im Auge behalten, da dieser mit 5 Toren mehr als die Hälfte aller Kirchheimer Treffer erzielt hat. In den vergangenen sechs Runden konnte der Verein die Verbandsligasaison zwischen dem 9. und 12. Tabellenplatz beenden. Nun droht jedoch der Abstieg in die Landesliga. Ein gewichtiger Faktor für den sportlichen Absturz dürften unter anderem finanzielle Angelegenheiten sein. Ein Etat, der neuerdings nicht die 40.000€ Marke überschreiten darf, erschwert einen Verbleib in der Verbandsliga ungemein. Im Gegensatz zum VfR hat die SGK jedoch einen Spieler im Aufgebot, der in der Vergangenheit zweitklassig gespielt hat. Für den SC Paderborn, den SV Sandhausen und dem FC Erzgebirge Aue brachte es Frank Löning auf insgesamt 102 Spiele und 21 Tore in der 2. Fußball-Bundesliga.

 

Der VfR Mannheim war in den vergangenen Jahren jedoch alles andere als ein Angstgegner der Heidelberger. Seit nunmehr 5 Ligaspielen ist es den Rasenspielern nicht mehr gelungen, einen Dreier gegen die Blau-Weißen einzufahren. Beim letzten Aufeinandertreffen konnte die SGK im Rhein-Neckar Stadion dem VfR eine 1:2-Heimniederlage zufügen. Damals stand jedoch auch eine ganz andere Kirchheimer Mannschaft auf dem Platz, die auch viele ehemalige VfR-Spieler im Aufgebot hatte. Für die Elf von Trainer Serkan Secerli ist es allerhöchste Zeit, diese negative Serie zu beenden. Aktuell ist beim VfR jedoch ein wenig Sand im Getriebe. Beim letzten Spiel kam man gegen den FC Zuzenhausen nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus und konnte den Abstand zu den Spitzenteams der Liga nicht reduzieren. Darüber hinaus legte das Team eine Einstellung an den Tag, die der Coach auf das Schärfste kritisierte. Trotz dieses Negativerlebnisses gegen Zuzenhausen ist ein Auswärtssieg beim Tabellenletzten absolute Pflicht. Hierbei sollte es auch irrelevant sein, ob das Spiel auf dem ungeliebten Kirchheimer Kunstrasenplatz ausgetragen wird oder doch der Naturrasenplatz Vorzug erhält.

 

 

 

 

Quelle: VfR Mannheim 1896 e.V.