6:3 Heimsieg gegen den Ex-Verein und gute Besserung Marius Möchel 

Mannheims Andrew Desjardins (Nr.84) gegen Wolfsburgs Gerald Kuhn (Nr.35) und rechts Wolfsburgs Jeffrey Likens (Nr.9) beim Spiel in der DEL, Adler Mannheim (blau) - Grizzlys Wolfsburg (orange). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Andrew Desjardins (Nr.84) gegen Wolfsburgs Gerald Kuhn (Nr.35) und rechts Wolfsburgs Jeffrey Likens (Nr.9) beim Spiel in der DEL, Adler Mannheim (blau) – Grizzlys Wolfsburg (orange). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

(jb) Nach einem überaus spannenden Auftritt an Spieltag 4 in Straubing, empfingen die Adler Mannheim heute den Ex-Verein des Adler-Coach Pavel Gross vor 9.115 Zuschauer.

Die eigentlich erwartete Rivalität, die bereits durch die Meisterschaft 2015 bekannt war, schien verflogen. Ruhig und ausgeglichen bewegten sich beide Mannschaften inkl. Fans auf dem Eis. In der 5. Minute eröffnete Luke Adam, in dem er den Schläger zum ersten Treffer hinhielt. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts legte Chad Kolarik Wolfsburgs Goalie mit einer hervorragenden Vorlage durch Cody Lampl ein Ei. Keine Minute später folgte allerdings der erste Gegentreffer im Alleingang durch Höhenleitner. Als wäre das nicht genug gewesen, lupfte Ohmann noch die Scheibe an Endras vorbei und glich zwei Minuten vor dem Ertönen der Sirene aus. Da war wohl doch etwas zu viel Ruhe im Adler Horst, die diesen Abwehr-Fehler zuließ. Mit 9 zu 4 Torschüssen erwiesen sich die Grizzlys auf jeden Fall als die wesentlich effizientere Mannschaft von beiden – Zwischenstand 2:2.

Im mittleren Spielabschnitt wachten beide Teams etwas aus der ruhigen Anfangsphase auf und Höhenleitner holte direkt zum Schlagschuss mit Treffergarantie aus. Auch im Powerplay kamen die Blau-Weiß-Roten nicht an Gerald Kuhn vorbei, glichen jedoch noch 4 Minuten vor Schluss durch einen Rebound aus. Auch in diesen 20 Minuten zeigte sich die Wolfsburger mit weniger Aufwand in Torschüssen mit einer größeren Ausbeute – Zwischenstand 3:3.

Im letzten Spielabschnitt ging es nochmals heiß her im Kampf um die drei Punkte. Andrew Desjardins verschaffte den Gastgebern nochmals einen Vorsprung, den es zu verteidigen galt. Für Entsetzen bis in den obersten Rang sorgte Wolfsburgs Marius Möchel, der sich schmerzerfüllt und wahrscheinlich mit Knieverletzung auf der Adlerbank niederließ und von dort gestützt in die Kabine ging. Sein Schmerz war offensichtlich, die Fans im gesamten Ufo bestürzt und die Betroffenheit spürbar. Offensichtlich hatten die Gäste einen Verlust zu verzeichnen, somit ließen sich zu allem Übel das Empty Net Goal durch Benjamin Smith und Chad Kolarik nicht vermeiden, die den Grizzly-Aufenthalt in Mannheim vollends drückten – Endstand 6:3.