Red Bulls gewinnen Overtime-Krimi

Die Fans der Adler im Spiel in der DEL, EHC Red Bull Muenchen - Adler Mannheim (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Tina Kurz/pix-sportfotos.de)

Die Fans der Adler im Spiel in der DEL, EHC Red Bull Muenchen – Adler Mannheim (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

RBM – MAN 2:1 n.V. | Christensen: „So soll Playoff-Eishockey sein“
München, 2. April 2018
. Der EHC Red Bull München hat sich die Führung im Playoff-Halbfinale 2018 zurückgeholt. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion gewannen die Red Bulls gegen die Adler Mannheim mit 2:1 nach Verlängerung (1:0|0:0|0:1|0:0|1:0). In der Best-of-Seven-Serie liegen sie mit 2:1 vorne. Michael Wolf traf für die Red Bulls in der regulären Spielzeit, das Siegtor erzielte Geburtstagskind Mads Christensen in der zweiten Verlängerung.

 

Muenchens Mads Christensen (Nr.12) beim Spiel in der DEL, Adler Mannheim (blau) - EHC Red Bull Muenchen (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Muenchens Mads Christensen (Nr.12) beim Spiel in der DEL, Adler Mannheim (blau) – EHC Red Bull Muenchen (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Tempo, Intensität, Härte – auch das dritte Halbfinale hatte alles, was ein Playoff-Spiel braucht. Die Red Bulls waren im Anfangsdrittel überlegen – auch, weil sie fünfmal ihre Powerplay-Formationen aufs Eis schicken durften. Die erste Großchance der Partie hatten dennoch die Gäste, Münchens Torhüter Danny aus den Birken reagierte bei dem von Matthias Plachta abgeschlossenen 2-auf-1-Konter aber glänzend. Wenig später spielte Yannic Seidenberg einen Traumpass auf Michael Wolf, der von der blauen Linie alleine aufs Tor zulief und Adler-Schlussmann Dennis Endras auf der Stockhandseite bezwang (9.).

Der zweite Abschnitt war taktisch geprägt. Die Defensivreihen beider Teams konzentrierten sich darauf, die gegnerischen Spieler sofort unter Druck zu setzen und ihnen keine Räume zu geben. Da das nahezu fehlerfrei gelang, fehlten die hochkarätigen Chancen. Wenn Schüsse aufs Tor durchkamen, waren die beiden Nationaltorhüter zur Stelle.

Im Schlussdrittel lieferten sich beide Teams zunächst einen offenen Schlagabtausch. Dann wurden die Adler offensiver. Wenige Sekunden nachdem Mathieu Carle das Münchner Tor verfehlte (48.), erzielte Devin Setoguchi mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck den Ausgleich (50.). Michael Wolf hatte im Powerplay Chancen auf das 2:1 für München (52.), auf der Gegenseite rettete Danny aus den Birken die Red Bulls mit einem Fanghand-Save gegen Chad Kolarik in die Verlängerung (58.).

In der ersten Overtime konzentrierten sich beide Teams auf die Defensive und mieden das Risiko. Das änderte sich nach der vierten Pause: In Minute 85:30 schoss Mads Christensen die Red Bulls an seinem 31. Geburtstag zum Sieg und zur 2:1-Führung in der Best-of-seven-Serie.

Mads Christensen
„Das war heute ein echter Krimi. Es wird so weitergehen, denn Mannheim ist ein starkes Team. Jeder Zweikampf ist in dieser Serie eng und hart umkämpft. So soll Playoff-Eishockey sein.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim 2:1 n.V. (1:0|0:0|0:1|0:0|1:0)

Tore
1:0 | 08:17 | Michael Wolf
1:1 | 49:02 | Devin Setoguchi
2:1 | 85:30 | Mads Christensen

Zuschauer
6.142

 

Quelle: EHC Red Bull München