„Hey was geht ab, wir machen die Schweden platt“ – Erste Deutsche Mannschaft erreicht die nächste Runde in der CHL 

Mannheims Garrett Festerling (Nr.14) trifft zum 2:2 gegen Jönköping beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) - HV71 Jönköping (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Daniel Glaser)

Mannheims Garrett Festerling (Nr.14) trifft zum 2:2 gegen Jönköping beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) – HV71 Jönköping (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Nach einem 1:4 Erfolg in Schweden, hielten die Adler Mannheim heute das Rückspiel im heimische Ufo ab.
Leider blieb in der ersten Minute das erste Tor in dieser Partie aus, doch die Gäste störten direkt den Spielaufbau und stellten die Gastgeber in den Schatten. Besonders auffällig war die äußerst körperbetonte Spielweise, die die Mannheimer aufs Eis brachten und den ein oder anderen Check fuhren. Tortechnisch eröffneten dann doch die Schweden die Partie in der 7. Spielminute mit einem Glückstreffer, der sich regelrecht hinter die Torlinie schlich – Torschütze war Max Wärn. Das darauffolgende Powerplay der Kurpfälzer nutzten diese zum Ausgleich in der 10. Minute. David Wolf stand frei vor dem Tor und lies die Scheibe im Netz von Torhüter Jonas Gunnarsson zappeln. Kurz vor Ende setzten die Skandinavier noch einen Akzent und legten noch einmal nach. Erik Andersson bekam die Scheibe von der blauen Linie zugespielt und hielt nur noch den Schläger zum Treffer hin – Zwischenstand 1:2.

Im Mitteldrittel hagelte es zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten, die sowohl das Über- als auch das Unterzahlspiel der Mannheimer forderte.
In der 22. Spielminute gelang den Kurpfälzern eine herausragende Leistung mit Garrett Festerling, der den Pass von Evan Mcgrath annahm, im Alleingang auf Jonas Gunnarsson zufuhr und ihm die Scheibe im Netz platzierte. Das weitere Unterzahlspiel im 5 gegen 3 bestritt das Team von Sean Simpson herausragend und blieb ohne Gegentor. Matthias Plachta platztierte die Scheibe in der 38. Spielminute noch unter der Latte, was zur Führung führte – Zwischenstand 3:2.

Zum Schlussdrittel gab es viel Grund zum Jubeln, zum Feiern und Singen, denn es hagelte ein Tor nach dem anderen und die Goalies hatten jede Menge zu tun. In der 44. Spielminute zog Chad Kolarik mit seinem Schläger voll durch und setzte die Scheibe ins rechte obere Eck. Eine Minute später legte Erik Andersson auf Zuspiel von Pierre Engvall nach, was aber eine weitere Minute durch Marcus Kink mit dem 5:3 nicht unkommentiert blieb. Absolut dominant zeigte sich die Mannschaft und auch die Fans, die weniger zahlreich erschienen sind (6.033 Zuschauer) als am vergangenen Donnerstag, sorgten für eine überragende Stimmung. 3 Minuten vor Schluss bekam der Monnema Bu David Wolf die Scheibe auf den Schläger und machte den Sieg und die Stimmung im Ufo perfekt – Endstand 6:3.

Zusammenfassend ist die Leistung von Matthieu Carle an diesem Abend besonders aufgefallen, der in der vergangenen Saison eher passiv und unscheinbar auftrat.
Die ruhige Seite hat der Verteidiger offensichtlich abgelegt und etabliert sich nach Vertragsverlängerung zu einem überaus aktiven und offensiven Spieler, mit viel Potenzial für die anstehende DEL.

 

Mannheims Trainer Sean Simpson  bei der Pressekonferenz der Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Trainer Sean Simpson bei der Pressekonferenz der Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** 

Sean Simpson: „Der Start war nicht so gut für uns im Spiele gegen den schwedischen Meister. Es war eine solide Mannschaftsleistung, hervorheben möchte ich Dennis Endras, der uns heute wieder im Spiel gehalten hat gegen einen sehr starken Gegner. Wir sind aber auch Stolz auf unsere Leistung. Ein Teil unseres Erfolgs tragen auch die Fans dazu bei, die uns immer super Unterstützen. Die CHL war sicher eine gute Vorbereitung für den Start der DEL, am Freitag gegen Wolfsburg. Wir können sicher die starke Phase, von den Spielen, mit in den Auftakt der Saison nehmen.“

Teal Fowler: „Das war eine der besten Vorbereitungen der letzten Jahre. Heute Abend wollten beide Mannschaften gewinnen, das hat man an den schönen technischen Toren, an der Geschwindigkeit und dem körperbetonten Spiel gesehen. Wenn der Kader komplett ist, können wir mit 4 Reihen spielen, in denen jeder, Tore schiessen kann.“

Matthias Plachta: „Das wir nun in der CHL so gut da stehen (2 Platz in der Gruppe D) ist als Teamerfolg an zu sehen. Für mich ist es natürlich schön, mit so zwei erfahrenen Spielern wie Marcel Goc und Devin Setogutchi in einer Reihe zu spielen. Wenn die Chemie, wie bei uns in der Reihe, stimmt, dann fallen auch die Tore. Ich hätte nichts dagegen, dass es so weiter geht mit dem Tore schiessen. Am Anfang gleich so einen harten Brocken wie die Wolfsburger, ist schon schwer. Ich sehe die Wolfsburger im oberen Teil der Tabelle, was auch in den letzten Jahren immer der Fall war. Die stehen immer sehr kompakt in der Verteidigung.“