Absolut souveräner erster 6:2 Heimsieg in der CHL gegen Ocelari Trinec

Mannheims Dennis Endras (Nr.44) hält gegen Nr.88 von Trinec Jakub Petruzalek beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) - Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Daniel Glaser)

Mannheims Dennis Endras (Nr.44) hält gegen Nr.88 von Trinec Jakub Petruzalek beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) – Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** 

Nach einer viel zu langen Sommerpause begann die diesjährige AdlerSaison mit der alljährlichen Champions Hockey League. Bereits zwei Auswärtsspiele bestritten die Kurpfälzer auswärts mit einmal mehr und einmal weniger Erfolg. Am heutigen Abend hingegen konnte sich die neue Mannschaft in heimischer Halle das erste Mal im Rückspiel gegen Ocelári Trinec beweisen.

Auch wenn die Blau-Weiß-Roten gemächlich hinter dem Tor zum Einlaufen hervorkamen, legten Sie 41 Sekunden nach Spielbeginn Peter Hamerlik das erste Ei. Ryan MacMurchy schob die Scheibe auf Zuspiel von Thomas Larkin und Chad Kollarik souverän hinter die Linie.
Die Torchancen lagen über das gesamte Drittel ganz klar auf Seiten der Gastgeber, die in der 7. Spielminute mit einer abgefälschten Scheibe das zweite Mal die Sirene erklingen ließen. Marcel Goc, der nach Verletzungspause wieder auf dem Eis steht legte Top-Scorer Matthias Plachta die Scheibe vor, der nur noch den Schläger hinhielt. In der 16. Spielminute bewies das Team unter Sean Simpson seine Powerplay-Qualitäten. Erneut erhielt Matthias Plachta auf Zuspiel von Luke Adam und Matthieu Carle die Scheibe und katapultierte sie ins obere rechte Eck, was das 3:0 perfekt machte. Wenige Augenblicke danach wurde Luke Adam aus der Reserve gelockt, gecheckt und brach direkt auf dem Eis noch zusammen. Er wurde in der 17. Spielminute direkt vom Eis gebracht, was zwischen Chad Kolarik und Lukas Krajcek einen Faustkampf mit 2+2Minuten Zeitstrafe auslöste – Zwischenstand 3:0.

Wie gewöhnlich begann auch heute das Mitteldrittel etwas ruhiger, trotzdem in Sachen Chancen auf Seiten der Mannheimer. Jedoch schlichen sich die Tschechen gekonnt immer näher an ihr erklärtes Ziel, einem Tor. Allerdings war erst einmal Matthieu Carle am Zug, der die Scheibe in der 31. Spielminute unter der Latte platzierte. In der 37. Minute folgte dann ein unglückliches Kuckucksei von Vladimir Draveck bei Denis Endras im Netz. Nachdem die Gäste das Eis buchstäblich brachen, kam auch das Spiel der Mannheimer ins Wanken. Wichtig dabei, die Drittelpause, die weitere Möglichkeiten und den Lauf unterbrach – Zwischenstand 4:1.

Das Schlussdrittel begann ebenso haarig wie das Mitteldrittel endete. Die Kurpfälzer verloren die Sicherheit in ihrem Spiel, bauten kontinuierlich Fehler ein, ließen die Gäste zu tief kommen und schlampten in der Abwehr. Das machte sich im zweiten Treffer der Tschechen in der 45. Minute durch den Alleingang von Jiri Polansky bemerkbar. Auch wenn man kurzzeitig an der Leistung der Adler zweifelte fassten sie sich erneut und brachten Peter Hamerlik ganz schön ins Schwitzen, als die Scheibe hinter dem Goalie frei lag und Christoph Ullmann sie dann nur noch hinter die Linie schieben musste – so war die hohe Führung in der 47. Minute sicher. Torhüter Dennis Endras hatte am heutigen Abend einen sehr guten Lauf und wehrte nahezu alle Angriffe souverän ab und wirkte top fit. Kurz vor Schluss machte Ryan MacMurchy mit dem Empty Net den Sieg rund – Endstand 6:2.

Insgesamt ist die Partie als sehr gute Leistung der Adler Mannheim zu bewerten. Auch wenn die Mannschaft kurzzeitig ins Wanken kam, fing sie sich und legte noch einmal gekonnt nach.

In diesem Sinne können sich alle Fans auf diesen Samstag freuen, wenn es gegen HV71 Jönköping wieder heißt „Farben bekennen“.

 

Mannheims Matthias Plachta (Nr.22) am Puck beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) - Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Matthias Plachta (Nr.22) am Puck beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) – Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** 

Wir wollten von Anfang an Druck machen, wir hatten noch was gut zu machen vom Sonntag, nach der Niederlage bei Trinec. Es ist schön wenn man nach dem ersten Wechsel im Spiel direkt 1:0 führt. Im ersten Drittel haben wir sehr gut gespielt und viele Chancen gehabt. Haben aber auch nicht viel Chance der Gäste nicht zu gelassen. Für den Samstag haben wir uns Vorgenommen, wieder ein gutes Spiel abzuliefern. Wenn wir das Spiel am Samstag gewinnen, haben wir eine sehr gute Ausgangslage um eine Runde weiter zu kommen in der CHL.“ sagte uns nach dem Spiel Matthias Plachta der 2 Tore zum Sieg am Donnerstag beisteuerte.

 

 

 

Mannheims Marcel Goc (Nr.23)  beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) - Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Marcel Goc (Nr.23) beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim (blau) – Ocelari Trinec (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Marcel Goc der nach langer Verletzungspause (eine Knieverletzung zwang in zu eine 7 monatiger Pause) sein Comeback bei den Adler gab: „Hab mich gut gefühlt und bin froh das ich wieder dabei bin. Auch für mich persönlich das erste Spiel mit einem Sieg abzuschließen, ist optimal, so kann es weiter gehen. Im Training konnte ich alles mit machen, daher war jetzt der richtige Zeitpunkt um ins Spielgeschehen wieder einzugreifen. Am Samstag müssen wir vor den Schweden auf der Hut sein, die machen ganz schön einen Wirbel bei ihrem Spiel. Wir müssen schauen das wir vor unserem Tor sehr gut stehen. Die werden kommen wie die Feuerwehr, ähnlich wie in Schweden beim Hinspiel.“