Hart erkämpfter 4:2-Erfolg im stimmungsvollen Derby

Kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Frankfurts Mike Card (Nr.4) und rechts Mannheims David Wolf (Nr.89) beim Spiel, Frankfurt Loewen - Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Frankfurts Mike Card (Nr.4) und rechts Mannheims David Wolf (Nr.89) beim Spiel, Frankfurt Loewen – Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Es ging weit über den Charakter eines normalen Testspiels hinaus: Am Samstagabend gastierten die Adler im letzten Vorbereitungsspiel auf die Spielzeit 2017/18 beim Erzrivalen Frankfurt. Ein

abermals emotionsreiches Derby gewann das Team von Cheftrainer Sean Simpson vor über 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Eissporthalle am Ratsweg mit 4:2.

Schon lange vor dem ersten Bully lieferten sich beide Fanlager eindrucksvolle Gesangseinlagen. Die Stimmung bei den rund 1.200 mitgereisten Mannheimer Fans blieb auch mit Spielbeginn prächtig.

 

Die Fans aus Mannheim beim Spiel, Frankfurt Loewen - Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Die Fans aus Mannheim beim Spiel, Frankfurt Loewen – Adler Mannheim. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

 

Per Doppelschlag gingen die Adler früh mit 2:0 in Führung (2.) Zunächst zog David Wolf von rechts vor das Löwen-Gehäuse, guckte sich Frankfurt-Goalie Brett Jaeger aus und legte die Scheibe zum 1:0 ins Netz. Nur 26 Sekunden später schloss Chad Koarik einen schönen Angriff über Luke Adam und Daniel Sparre mit dem 2:0 ab. In der Folge versuchten es die Adler mehrfach mit Gewalt. Allerdings verfehlten die Schlagschüsse von Ryan MacMurchy, Devin Setoguchi und Matthias Plachta knapp ihr Ziel. Auf der anderen Seite gesellte sich Löwen-Verteidiger Marlon Sabo zu diesem Trio. Bei seinem Hammer von der blauen Linie musste Adler-Schlussmann Dennis Endras nicht eingreifen. Auch die beste Möglichkeit der Hausherren auf den Anschlusstreffer fand nicht den Weg auf das Adler-Tor. Brett Breitkreuz verlegte die Scheibe bei einem Drei-auf-zwei-Konter in Überzahl (12.).

Zum zweiten Drittel kam beim amtierenden DEL2-Meister Adler-Förderlizenztorhüter Florian Proske zu seinem Einsatz. Der Youngster konnte gleich zusehen, wie seine Vorderleute durch CJ Stretch zum Anschluss kamen. Von Nils Liesegang in Überzahl schön an der blauen Linie der Adler angespielt, zog der US-Amerikaner auf und davon und ließ Endras keine Abwehrmöglichkeit (24.). Vom ersten Treffer angestachelt, schalteten die Löwen einen Gang höher. So entwickelte sich in den folgenden Minuten ein Offensivspektakel auf beiden Seiten. Plachta hatte gleich zweifach das mögliche 3:1 auf dem Schläger, Patrick Jarrett blieb derweil gegen Endras zweiter Sieger. Besser machte es Stretch, der mit seinem zweiten Treffer des Abends den Spielstand egalisierte (27.). Die nächste Chance gehörte wiederum den Mannheimern. Nach starkem Zuspiel von Kevin Maginot kam Brent Raedeke aber nicht an Proske vorbei. Kurz vor der zweiten Pause schnappte sich Plachta in Unterzahl den Puck an der eigenen blauen Linie, ging auf und davon und tunnelte Proske zur neuerlichen Führung.

Für den Schlussabschnitt schickte Löwen-Trainer Paul Gardner Goalie Hannibal Weitzmann zwischen die Pfosten. Der Youngster hatte kurz nach Wiederbeginn Glück, dass Setoguchi mit der Rückhand nur den Pfosten traf (44.). In Minute 51 spielte der Stadion-DJ bereits die Tor-Musik der Löwen – etwas verfrüht. Thomas Larkin rettete gegen Eric Stephan für den bereits geschlagenen Endras auf der Linie. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten verhinderten in den letzten Minuten der Partie, dass ein wirklicher Spielfluss aufkommen sollte. Zwar versuchten die Löwen bis zuletzt, den abermaligen Ausgleich zu erzielen. Dieses Vorhaben war aber nicht von Erfolg gekrönt. Die Herausnahme von Weitzmann zugunsten eines sechsten Feldspielers hatte den 4:2-Endstand durch Christoph Ullmann zur Folge.

 

 

Quelle: Adler Mannheim