Kolarik: „Man darf die Dinge nicht schleifen lassen“

Mannheims Chad Kolarik (Nr.42) vor der SAP Arena mit Schlaeger und Puck. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Chad Kolarik (Nr.42) vor der SAP Arena mit Schlaeger und Puck. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Zwei anstrengende Trainingswochen und drei Testspiele liegen bereits hinter den Adlern. In weniger als einer Woche steht mit der CHL-Partie in Jönköping das erste Punktspiel auf dem Programm.

Zuvor wartet auf die Mannen von Chefcoach Sean Simpson aber noch ein weiteres Highlight. Am Samstag geht es zum Derby nach Frankfurt. Über all diese Sachen haben wir uns mit unserem Angreifer Chad Kolarik unterhalten.

Chad, zwei volle Wochen Training liegen nun hinter euch. Wie ist dein Eindruck von der Mannschaft bislang?

Wir haben auf jeden Fall ein gutes Team zusammen. Es gab nur wenige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr und dort hatten wir mit 106 Punkten und Rang zwei eine gute Hauptrunde gespielt. Ich hoffe nun, dass Marcel Goc schnell wieder fit wird. Er hat uns letztes Jahr nach seiner Verletzung schon sehr gefehlt. Dazu haben wir mit Devin Setoguchi einen Neuzugang bekommen, der definitiv für jedes DEL-Team eine Verstärkung wäre.

Auch die ersten Testspiele sind absolviert. Wie fällt dein Fazit nach den zwei Siegen und der einen Niederlage aus?

Gegen Biel, das in der Schweiz ein sicherer Anwärter auf die Playoffs ist, haben wir mit einem guten Tempo gespielt. Die Niederlage gegen Ambri-Piotta war dagegen weniger schön. Sie hat uns gleich gezeigt, dass man nach einem guten Spiel weitermachen muss, die Dinge nicht schleifen lassen darf.

Du selbst hast bereits drei Treffer erzielt, bist offenbar bereits heiß auf die neue Saison.

Es ist auf jeden Fall schön, den Puck ins Tor gehen zu sehen. Als Stürmer willst du so früh wie möglich deinen ersten Treffer erzielen. Allerdings sind Tore im Eishockey nicht alles. Aktuell ist es wichtiger, dass wir als Team weiter zusammenwachsen und für die nächsten Aufgaben bereit sind.

Zu den nächsten Aufgaben zählt unter anderem das Spiel gegen die Löwen Frankfurt am Samstag. Was weißt du über die Rivalität zwischen den beiden Clubs?

Ich weiß, dass es für beide Seiten ein ganz besonderes Spiel ist. Die Rivalität ist riesig und da beide Mannschaften aktuell nicht in derselben Liga spielen und ein solches Duell nicht ganz so häufig ansteht, werden alle Beteiligten richtig heiß sein. Ich bin mir auch sicher, dass beide Fanlager auf das Aufeinandertreffen brennen.

Nächsten Donnerstag beginnt mit dem CHL-Spiel in Jönköping die Punktspielphase. Was erwartest du von der Champions Hockey League?

In der CHL misst du dich mit den besten Teams aus ganz Europa. Das ist immer etwas Besonderes. Mit HV71 treffen wir gleich auf den schwedischen Meister. Das ist eine ordentliche Standortbestimmung für uns. Für mich ist das Spiel dabei doppelt aufregend, da Schweden meine erste Europastation gewesen ist.

 

 

Quelle: Adler Mannheim