Start in die vierte CHL-Saison

Mannheims Marcel Goc (Nr.23) gegen Luganos Elvis Merzlikins beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim - HC Lugano. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

Mannheims Marcel Goc (Nr.23) gegen Luganos Elvis Merzlikins beim Spiel in der CHL, Adler Mannheim – HC Lugano. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! ***

Die Champions Hockey League startet am Donnerstag, 24. August, in ihre vierte Saison. Eine Saison, die nicht nur europäisches Eishockey der Spitzenklasse verspricht, sondern auch

zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Am Mittwoch gaben die CHL-Macher gemeinsam mit Vertretern der teilnehmenden deutschen Clubs in München einen Ausblick auf die «neue» Eishockey-Königsklasse.

 

Für die kommende Saison 2017/18 konnten sich die Teams aus ganz Europa zum ersten Mal nur noch anhand sportlicher Kriterien für die Champions Hockey League qualifizieren. Eine Änderung, die nicht nur die CHL, sondern auch die nationalen Ligen massiv aufwertet. Das «Race to Qualify» erfährt damit zwei Höhepunkte: das Ende der Regular Season und das Ende der Playoffs. Insgesamt haben sich der CHL-Titelverteidiger, der IIHF-Continental-Cup-Sieger, 13 nationale Meister, zwei Regular-Season-Gewinner, fünf Zweite der Regular Season, fünf Playoff-Finalisten und fünf Playoff-Halbfinalisten für die CHL-Saison 2017/18 qualifiziert.

Reduzierung des Teilnehmerfeldes

Neu kämpfen nur noch 32 statt 48 Teams aus Europa um den CHL-Pokal, die «European Trophy». Das Teilnehmerfeld ist damit kleiner und exklusiver. Entsprechend wurde auch die maximale Anzahl Teilnehmer pro Liga anteilsmäßig reduziert.

Einführung des CHL League Rankings

Die Anzahl Startplätze pro Liga werden neu anhand eines Ranking-Systems vergeben. Das heißt, je besser die Teams einer Liga in der CHL abschneiden, desto mehr Startplätze können sie sich für ihr Land erspielen. Für die Saison 2017/18 wurde die Leistung der Teams in den vorangehenden drei Saisons berücksichtigt (gewichtet zu 100, 66 und 33 Prozent – wobei die neuste Saison am meisten zählte), in Zukunft werden jeweils die letzten vier Spielzeiten ins Ranking einfließen (gewichtet zu 100, 75, 50 und 25 Prozent).

Neuer Sechsjahresvertrag

Mit der Saison 2017/18 tritt der neue Sechsjahresvertrag der Champions Hockey League mit dem exklusiven Media- und Marketing-Partner Infront Sports & Media in Kraft. Die Verlängerung dieser Partnerschaft garantiert die Weiterführung der CHL bis mindestens 2022/23. Das wiederum gibt der Liga die Möglichkeit, sich stetig weiterzuentwickeln und langfristig zu planen.‘

Mehr Preisgeld

Der neue Sechsjahresvertrag kommt in erster Linie den Clubs zugute. Schritt für Schritt wird das Preisgeld erhöht bis zu einer Gesamtsumme von 3,5 Millionen Euro in der Saison 2022/23, wovon 720 000 Euro dem Gewinner zustehen. Dies entspricht einer Steigerung von 233 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/17 (1,5 Mio. und 143 000 Euro). In der Saison 2017/18 beläuft sich die Preisgeld-Gesamtsumme auf 1,5 Millionen Euro (neu nur noch auf 32 statt 48 Teams verteilt), wobei 300 000 Euro an den Sieger ausbezahlt werden.

Neue Markenstrategie

Um dem Anspruch eines Premium-Produkts gerecht zu werden, haben die CHL-Macher die aktuelle «Aufbruchstimmung» genutzt, die Marke gestärkt und deren Positionierung verfeinert. Das Resultat ist eine neue, unkonventionelle Markenstrategie, welche frischen Wind in die eher traditionell geprägte Eishockey-Landschaft bringt und den Fan direkt anspricht. Die CHL verfolgt das klar definierte Ziel, Europas aufregendster Eishockey-Wettbewerb zu sein und den Spielern die bedeutungsvollste Plattform für europäisches Club-Eishockey zu bieten. Die «neue» Champions Hockey League ist authentisch, inspiriert Spieler und Clubs mit Professionalität und Ambitionen und zeigt den harteingesessenen Fans, dass der Wettbewerb ganz einfach besser geworden ist. Die CHL lebt ihre Werte und kreiert dabei eine Kultur, die alle Beteiligten an die Vision des Wettbewerbs glauben und gemeinsam hart auf das Erreichen der Ziele arbeiten lässt. Dabei setzt die Champions Hockey League hohe und einmalige Standards mit dem Fokus, den einzigartigen Stil des europäischen Eishockeys zu zelebrieren und voranzutreiben. Dies gilt nicht nur für Promotionsaktivitäten der Liga, sondern auch für die Teams und die Spieler, die den Wettbewerb mit einer generellen «Sag niemals nie»-Einstellung angehen.

Neue Website und App

Um dem Fan das bestmögliche digitale Erlebnis zu bieten, wurden eine neue Website und eine neue App (iOS und Android – bald erhältlich im App Store und auf Google Play) entwickelt. Im Zentrum stehen das Live-Erlebnis sowie die Visualisierung von Eishockey-Statistiken – wobei neu auch Livestreams der Spiele kostenlos verfügbar sind (falls nicht wegen bestehenden TV-Verträgen geogeblockt).

Neuer Statistik-Anbieter

Während den CHL-Spielen werden ab 2017/18 neu viel umfassendere Statistiken erhoben und auf den Liga-Plattformen dar- sowie den TV-Stationen zur Verfügung gestellt (u.a. inkl. Time on ice). Dazu wurde eine Kooperation mit einem neuen Statistik-Anbieter eingegangen.

Champions Hockey League goes NHL

Eishockey-Fans können erstmals selbst um die begehrte «European Trophy» spielen. Die Champions Hockey League ist erstmals Bestandteil des bekannten NHL-Konsolenspiels von EA SPORTS, dessen neue Version am 15. September 2017 auf den Markt kommt. Alle teilnehmenden Teams und deren Spieler, die speziellen CHL-Trikots sowie die Arena-Atmosphäre garantieren ein echtes Spielerlebnis.

CHL-Tippspiel

«CHL Predictions» ist das neue, offizielle Tippspiel zur Champions-Hockey-League-Saison 2017/18. Fans tippen die Resultate aller CHL-Spiele und haben die Chance auf den Gewinn toller Preise. Außerdem fordern sie die anderen Fans ihres Lieblingsteams heraus und haben die Möglichkeit, sich mit ihren Freunden in separaten Gruppen zu messen. Mehr Infos unter: www.chlpredictions.com.

 

 

 

Quelle: Adler Mannheim