Nationalmannschaft: Erster Leistungstest für Olympische Spiele 2018

Marco Sturm, Bundestrainer Team Deutschland,  Eishockey, Deutschland-Cup 2016, Pressekonferenz, Augsburg, 02.11.2016 Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only. (PIX-Sportfotos/Klaus Rainer Krieger)

Marco Sturm, Bundestrainer Team Deutschland. Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** 

Bundestrainer Sturm testet insgesamt 56 Akteure, davon 29 Feldspieler in Heidelberg / Torhüter treffen sich in Füssen / Hospelt beendet Nationalmannschafts-Karriere

Der Countdown läuft: Ein halbes Jahr vor den Olympischen Winterspielen (9. bis 25. Februar 2018) in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre Olympia-Vorbereitung mit einem Leistungstest in Heidelberg. Vom 23. – 26. Juli bittet Bundestrainer Marco Sturm 29 Feldspieler an den dortigen Olympiastützpunkt.

Der DEB hatte dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine Liste mit insgesamt 56 potenziellen Olympia-Kandidaten übergeben. 29 davon werden nun in Baden-Württemberg auf Herz und Nieren getestet, die übrigen folgen später. „Wir halten es für sinnvoll, die Tests mit den im Sommer verfügbaren Akteuren gemeinsam durchzuführen“, erklärte Sturm. Diesmal handele es sich jedoch ausschließlich um Einheiten abseits des Eises.

Neben Lauf- sowie Krafteinheiten stehen zudem sportmedizinische Untersuchungen an. Darüber hinaus hat die sportliche Leitung Box- und Schwimmeinheiten in die Tagespläne der Profis eingearbeitet. Alle weiteren Spieler inklusive der NHL-Akteure werden die Tests bzw. die sportmedizinischen Untersuchungen individuell durchführen.

Bereits in der Woche zuvor (16. – 20.Juli) findet ein Torhütercamp im Bundesleistungszentrum Füssen statt. Dabei werden Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg), Danny aus den Birken (EHC Red Bull München) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) ihre Fitness überprüfen.

Kai Hospelt beendet beeindruckende Nationalmannschafts-Karriere

Keine Rolle mehr in den Planungen von Marco Sturm spielt künftig Kai Hospelt. Der Kölner Stürmer hatte den Bundestrainer in einem persönlichen Gespräch über seinen Rücktritt informiert. „Kai hat eine lange und beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft hingelegt. Auf und neben dem Eis hat er sich immer vorbildlich verhalten. Wir konnten immer auf ihn zählen. Ich bedauere, aber respektiere seine Entscheidung“, sagte Sturm.

Kai Hospelt: „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie haben und den Sommer dazu nutzen, die Blessuren der Saison auszukurieren, da ich noch möglichst lange spielen will. Ich hätte mir als junger Spieler nie erträumt, über 100 Länderspiele zu machen und bei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen dabei zu sein. Es war eine tolle Zeit.“

Hospelt gab 2006 sein Debüt in der Nationalmannschaft, stand bei sechs Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen in Vancouver (Kanada) auf dem Eis. Insgesamt absolvierte er 115 Spiele für sein Heimatland.

Der Kader:

Verteidiger: Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull München), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg), M. Müller, Pascal Zerressen (beide Kölner Haie), Denis Reul (Adler Mannheim), Bernhard Ebner, Stephan Daschner (beide Düsseldorfer EG), Jonas Müller (Eisbären Berlin), Justin Krueger (SC Bern/NLA).

Stürmer: Yasin Ehliz, Patrick Reimer, Leo Pföderl (alleThomas Sabo Ice Tigers), Y. Seidenberg, Dominik Kahun, Patrick Hager, Frank Mauer, Jerome Flaake (alle EHC Red Bull München), Philip Gogulla, Sebastian Uvira, Felix Schütz (alle Kölner Haie), Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg), M. Goc, Marcus Kink, David Wolf, Matthias Plachta (alle Adler Mannheim), Frederik Tiffels (Western Michigan University/NCAA), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Markus Eisenschmid (St. John‘s IceCaps/AHL), Thomas Oppenheimer (Eisbären Berlin).

 

 

Quelle: DEB