SGL verliert beim Meister

Die SG Leutershausen hat das Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga beim TuS N-Lübbecke mit 17:33 (7:17) verloren. Durch den Sieg gegen die Bergsträßer machten die Lübbecker am Mittwochabend in

 

der Merkur Arena vor 1763 Zuschauern nach dem Aufstieg nun auch die Meisterschaft perfekt.

Die Hausherren gaben von der ersten Minute den Ton an. Die SGL verschlief den Beginn. Fünf Chancen, fünf Tore. 0:5 lag die SGL bereits nach vier Minuten im Hintertreffen, die „Roten Teufel“ fanden keinen Zugriff — Cheftrainer Marc Na- gel brachte Junioren-Nationalspieler Valentin Spohn in die Partie. Für den ersten SGL-Treffer sorgte dann aber Chris- topher Räpple nach sieben Minuten vom Siebenmeterstrich. Der junge Moritz Mangold begann im SGL-Kasten — Alexander Hübe ersetzte ihn nach zehn Minuten (3:8). Nagel nahm die Auszeit. In Zahlen: 3:10 nach einer Viertelstun- de. 5:15 nach 20 Minuten — 7:17 zur Halbzeit. Nahezu jeder Angriff des TuS endete erfolgreich.

Auch unmittelbar nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Die Bergsträßer fanden kein Mittel gegen die kompakte Abwehr des Spitzenreiters. Lübbecke zündete ein Feuerwerk, der SGL-Rückstand wuchs weiter: 9:23 leuchtete 20 Mi- nuten vor Spielende von der Anzeigetafel. Hübe konnte in der zweiten Halbzeit noch einige Akzente setzen und auch Mangold durfte sich noch einmal als SGL-Schlussmann beweisen. An der Meisterparty konnten die Leutershausener aber nicht mehr viel ändern. Am Ende standen lediglich 17 Tore auf dem SGL-Konto, letztendlich waren die „Roten Teu- fel“ über die gesamte Dauer des Spiels chancenlos.

Für die Jungs von der Bergstraße heißt es jetzt nach vorne schauen: Schon kommenden Mittwoch steht die nächste schwere Aufgabe an: Um 19.30 Uhr ist Derby bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim (Friedrich-Ebert-Halle).

Nagel nach der Partie: „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt, wir sind aber auch so realistisch, dass wir wis- sen, dass wir in der momentanen Verfassung hier nicht so einfach erfolgreich auftreten können. Lübbecke hat heute keinen Gang zurückgeschaltet, dann kommt so ein Ergebnis zustande.“

TuS-Trainer Aaron Ziercke: „Das hat mir heute natürlich sehr viel Spaß gemacht, wir haben Vollgas gegeben. Wir waren sehr beweglich, die Jungs haben heute wirklich alles rausgehauen und das Spiel sehr seriös runter gespielt — und uns am Ende in einen Rausch gespielt.“

SG Leutershausen: Hübe, Mangold — Spohn (5), Bauer (2), Ruß, Räpple (5/5), Kupijai (2), Kubitschek (1), Karpstein, Conrad, Möller (2).

Strafminuten: Kupijai (2) Zuschauer: 1763

 

 

 

Quelle: SG Leutershausen